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Was sollte man über den Einbau von Außentüren wissen?

Die Eingangstür ist das Aushängeschild jedes Hauses. Ihr Aussehen beeinflusst das Erscheinungsbild der gesamten Fassade und ihre Parameter haben Einfluss auf Wohnkomfort. Damit eine Eingangstür ihre Aufgabe auch gut erfüllt, muss sie jedoch richtig eingebaut werden, was jedoch eine recht komplizierte Angelegenheit sein kann. Der fachgerechte Einbau einer Haustür erfordert Wissen und Geschick. Hierbei gibt es etliche Faktoren zu berücksichtigen, zum Beispiel die Art der Wand, in der die Tür montiert werden soll, die Stärke des Mauerwerks und die Besonderheiten des jeweiligen Projekts.

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Warum ist der richtige Einbau von Außentüren so wichtig?

Wenn Sie sich für eine  Eingangstür entschieden haben, die alle Ihre Anforderungen erfüllt, steht natürlich auch der Einbau bevor. Der korrekte Einbau von Außentüren ist eine Voraussetzung für ihre Langlebigkeit, für Benutzerfreundlichkeit, Wärmeschutz und Einbruchsicherheit. Wenn die Tür falsch eingebaut wird, kann sie leichter kaputt gehen oder Probleme beim Öffnen und Schließen verursachen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sie sich verzieht – es entstehen Wärmebrücken, durch die kalte Luft und Feuchtigkeit ins Haus gelangen können. Dies wiederum führt zu höheren Heizkosten, geringerem Wohnkomfort und möglicherweise zu Problemen mit Schimmel und Mehltau. Daher ist der richtige Einbau der Tür ebenso wichtig wie die Auswahl des Türmodells selbst. Auch die besten Türen sind nicht funktionell und komfortabel, wenn beim Einbau Fehler gemacht werden.

Kann man die Eingangstür selbst einbauen?

Der eigenständig vorgenommene Einbau von Außentüren ist natürlich möglich. Wir müssen uns jedoch darüber im Klaren sein, dass dies keine einfache Angelegernheit ist: man braucht entsprechendes Werkzeug, Wissen und bestimmte Fähigkeiten. Wenn Sie eine solche Aufgabe selbst in Angriff nehmen wollen, müssen Sie damit rechnen, dass dies viel Zeit in Anspruch nimmt und Sie möglicherweise ohnehin einen Fachmann um Hilfe bitten müssen. Außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass die Produktgarantie nicht beansprucht werden kann, wenn später bei der Verwendung der Tür aufgrund des unprofessionellen Einbaus Probleme auftreten. Die beste Lösung ist daher, sich gleich auf Fachleute zu verlassen - insbesondere auf ein vom Hersteller empfohlenes „Team“.

Richtige Positionierung der Eingangstür

Die Öffnung, in die die Tür eingebaut werden soll, kann je nach Art der Wand unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Die Zarge muss bei einschichtigen, zweischichtigen und dreischichtigen Wänden unterschiedlich eingestellt werden. Dies ist auf die unterschiedlichen Temperaturverteilungen in den verschiedenen Wandtypen zurückzuführen. Bei einschichtigen Wänden befindet sich die Tür ungefähr in der Mitte der Wand, bei doppelwandigen Türen sollten Sie diese so nah wie möglich an der Außenkante anbringen (die Tür wird zur Außenwand hin eingebaut). Am kompliziertesten ist der Einbau von Türen in dreischichtigen Wänden, wo sie in die Dämmschicht eingebaut werden müssen. Für diese Art der Montage wird ein kombiniertes Verfahren  mit Dübeln (in der Wand, nicht in der Dämmschicht!), Flacheisen und Winkeln empfohlen.

Unterschiedliche Arten des Einbaus von Außentüren

Der Einbau von Außentüren gestaltet sich nicht immer nach dem gleichen Muster. Die Art und Weise des Einbaus von Außentüren ist unterschiedlich, je nachdem, ob es sich um den Austausch einer vorhandenen Tür oder um den Einbau während des Baus eines neuen Hauses handelt. Unabhängig von den Umständen, unter denen die Montage durchgeführt wird, ist jedoch zu empfehlen, dass die dauerhafteste und effektivste Methode die kombinierte Montage ist. Diese Art des Einbaus beinhaltet die Verwendung bewährter Systemlösungen, die eine lange Lebensdauer garantieren und basiert auf einer Kombination aus direkter Befestigung des Türrahmens in der Wand (mit Dübeln und Schrauben) und der Befestigung mit Ankern. Detaillierte Empfehlungen für den Türeinbau finden sich in der Regel auch in den Einbaurichtlinien der Hersteller. Wenn eine alte Tür durch eine neue ersetzt wird, entscheiden sich manche Leute dafür, sie am alten Türrahmen zu befestigen. Diese Installation kann aber nur durchgeführt werden, wenn der alte Rahmen in perfektem Zustand ist. Da diese Lösung mehr Nach- als Vorteile hat, wird sie von den Herstellern nicht empfohlen. Daher gehen wir auch nicht näher auf diese Fragen ein.

Worauf sollte ich achten, bevor ich eine Tür einbaue?

Vor dem Einbau bzw. bei der Bestellung des gewählten Türmodells sollten Sie überlegen, wie sich die Tür öffnen soll - nach außen oder nach innen. Die Entscheidung wirkt sich vor allem auf den späteren Nutzungskomfort der Tür aus. Wenn man sie zum Beispiel nach außen öffnet, spart man Platz innen, was bei einem kleinen Flur von Vorteil sein kann. Allerdings benötigen wir dann Platz im Freien, dazu kommt, dass die Tür beim Öffnen schädlichen Witterungseinflüssen (wie Regen oder Schnee) ausgesetzt sein kann.  Nach innen öffnende Türen hingegen benötigen keinen zusätzlichen Platz vor dem Hauseingang und lassen sich im Bedarfsfall leichter schließen. Ob sich unsere Tür links oder rechts befinden soll, ist ebenfalls eine Frage, die zu bedenken ist. Im Allgemeinen aber wird die Wahl einer geeigneten Lösung durch das Design selbst und die Lage des Eingangs im Haus bestimmt.

Ein sehr wichtiger Punkt ist die korrekte Vermessung der Türöffnung. Selbst ein kleiner Messfehler kann sich später als problematisch erweisen. Deshalb ist es ratsam, die Messungen von einem Fachmann durchführen zu lassen. Wenn Sie selbst Maß nehmen, sollten Sie sowohl die äußeren als auch die inneren Sprossen mit einbeziehen, denn nur wenn Sie diese Maße kennen, können Sie die richtige Türgröße auswählen. Die Außentüren werden jedes Mal auf ein bestimmtes, vom Kunden angegebenes Maß gefertigt, weshalb das richtige Maß besonders wichtig ist. Sich auf selbst genommene Maße zu verlassen, ist recht riskant, denn wenn Sie keine Erfahrung mit dieser Art von Arbeit haben, laufen Sie Gefahr, eine Tür zu kaufen, die nicht in die Öffnung passt.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt, der unbedingt berücksichtigt werden sollte, ist das Material, aus dem die Wände gefertigt sind. Bei Holzblockhäusern zum Beispiel müssen wir beim Einbau von Außentüren berücksichtigen, dass solche Häuser im Laufe der Zeit „arbeiten“ und sich absetzen können. Detaillierte Einbaurichtlinien werden in solchen Fällen in der Regel von dem Architekten herausgegeben, der das jeweilige Haus entworfen hat. Oberhalb des Sturzes muss zusätzlicher Raum belassen werden, der mit einem speziellen Material ausgefüllt wird. Dies schützt die Tür vor Beschädigungen durch den Druck absinkender Elemente. Im Gegenzug sollte die Verbindung der Rahmen nicht starr sein, sonst wird sie beschädigt, wenn die Wände abzusacken beginnen.

Die Art des Wandmaterials bestimmt auch, wie tief die Ankerbolzen beim Einbau des Dübels eingeschlagen werden: In Wänden aus festem Material, wie z. B. Ziegeln, wird der Dübel etwa 10 Zentimeter tief gesetzt. Bei weniger starken Wänden, zum Beispiel aus Hohlblocksteinen oder Porenbeton, sollte die Verankerungstiefe mindestens 15 Zentimeter betragen.

Vor dem eigentlichen Einbau muss die Türöffnung sorgfältig gereinigt werden. Es muss  sicherstellen werden, dass es keine Hohlräume gibt und dass die Oberflächen eben sind. Wenn Sie eine Tür in einem alten Gebäude einbauen, müssen Sie eventuell auch Fugen mit Mörtel oder Montageschaum ausfüllen. Außerdem benötigen Sie Werkzeuge für die Montage: Bohrer, Hammer, Keile, ein scharfes Messer, Wasserwaage, Dübel. Darüber hinaus ist es unerlässlich, druckarmen Montageschaum und Folie / Malerband (zum Schutz der Rahmen) zu besorgen.

Und schließlich: Beim Einbau von Türen ist es am besten, sich an die Einbauempfehlungen des Herstellers zu halten. Eine Abweichung davon kann nicht nur zu einem Fehler führen, der die Benutzung der Tür weniger komfortabel macht, sondern auch zum Verlust der Garantie.

Einbau der Eingangstür – Schritt für Schritt

Man sollte daran denken, dass der Einbau der Türen gemäß den Anweisungen des Herstellers und unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Tür und des Hauses erfolgen muss. Das Verfahren ist nicht in jedem Fall gleich: Türen werden in einem gemauerten Haus anders eingebaut als in einem Blockhaus, Doppeltüren und einbruchsichere Türen müssen auf andere Weise eingebaut werden. Im Folgenden wollen wir einige allgemeine, grundlegende Regeln für die Montage anführen.

Zunächst muss der Rahmen in die entsprechend vorbereitete Öffnung eingesetzt und dann mit speziellen Keilen und Unterlegscheiben aus Kunststoff oder imprägniertem Holz befestigt werden. Außerdem muss die vertikale und horizontale Ausrichtung überprüft werden (zwischen den vertikalen Pfosten des Rahmens und dem Sturz muss ein rechter Winkel eingehalten werden).

Im zweiten Schritt werden Löcher in den Rahmen gebohrt (ihre Dicke hängt von der Art der zu verwendenden Dübel ab). Durch diese Löcher werden dann (auf der Scharnierseite) Löcher in die Wand gebohrt. Dann schlagen wir die Stifte ein und ziehen die Schrauben fest.

Jetzt kann das Türblatt eingesetzt und geprüft werden, ob die Zarge richtig montiert ist und die Tür leicht schließt. Falls erforderlich, nehmen wir Korrekturen vor und befestigen die Keile (den Flügel vor dem nächsten Schritt im Rahmen lassen). Der nächste Schritt ist die Abdichtung mit Niederdruck-Montageschaum und, als Teil der so genannten "warmen Montage", die Sicherung der Montage mit dampfdichten Bändern (von innen) und dampfdurchlässigen Bändern (von außen). Bitte beachten Sie, dass der Schaumstoff an Volumen zunimmt! Füllen Sie die Lücken also nicht vollständig aus. Zu wenig Schaumstoff führt zu einer unzureichenden Abdichtung, zu viel kann den Rahmen verziehen.

Nach dem Einbau der Tür ist es an der Zeit, den Türrahmen fertig zu stellen. Hierzu sind folgende Schritte durchzuführen: Verputzen, Abkleben der Zapfenlöcher, Streichen des Raums um die Tür und Anbringen von Abschlussleisten.

Die Auswahl der richtigen Außentür ist lediglich der Anfang der gesamten Arbeit. Nur ein korrekter und sorgfältig ausgeführter Einbau von Türen ist eine Garantie dafür, dass sie bequem genutzt werden können und einen guten Schutz bieten, und das sowohl gegen Kälte als auch gegen „unerwünschte Besucher“. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass der Einbau der Tür von Personen durchgeführt wird, die über die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse verfügen. Verlassen Sie sich auf die Hilfe von Fachleuten!

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