Jeder, der ein Haus baut oder eine Wohnung einrichtet, wird irgendwann mit der Notwendigkeit konfrontiert sein, Fenster zu kaufen oder auszutauschen. Das muss nicht mit großem Stress verbunden sein – es reicht einfach, sich an ein paar wichtige Regeln zu erinnern. In diesem Artikel beraten wir Sie, worauf Sie achten sollten und welche Fehler Sie nicht machen sollten, um sich länger an warmen, funktionalen und schönen Fenster- und Türelementen zu erfreuen.
Fehler Nr. 1: Der Preis als wichtigstes Kriterium
Ja – der Kauf eines Satzes Fenster, Türen, Tore und Beschattungen für das Haus ist eine ernsthafte Ausgabe.
Aber lohnt es sich, Fenster aus Zwang auszutauschen und doppelt auszugeben, wenn sie sich nach einigen Jahren verformen, ihre Dichtheit verlieren oder verblassen? Die höheren Preise bei renommierten Herstellern setzen sich aus einer Reihe messbarer Qualitätsindikatoren zusammen, wie z.B.: zertifizierte Rohstoffe, regelmäßige Qualitätsprüfungen oder erstklassige Beschlag- und Verglasungstechnologie.
Gerade diese geben uns die Gewissheit, dass das gekaufte Produkt störungsfrei funktioniert und seine Parameter unabhängig von den Bedingungen beibehält.
Fehler Nr. 2: Falsche Montage und fehlende fachmännische Vermessung
Eine professionell durchgeführte Fensterinstallation (im Idealfall – durch Vertreter des Herstellers) ist der beste Weg, um die Garantie zu erhalten, sich an einem perfekt nivellierten, gleichmäßig eingesetzten Produkt zu erfreuen und maximalen Nutzungskomfort des Systems zu erzielen. Es lohnt sich hier auch, die sogenannte warme Montage mit einem mehrschichtigen Dichtungssystem in Betracht zu ziehen.
Eine unsachgemäße Installation der Konstruktion setzt uns einer Reihe von Unannehmlichkeiten aus, wie z.B. Undichtigkeiten, Feuchtigkeitseintritt, Zugluft, Schimmelbildung, Reiben von Elementen oder eine fehlerhafte Flügelmechanik.
Fehler 3: Kompromisse aufgrund des Aussehens
Manchmal gefällt einem Bauherrn ein bestimmtes Produkt optisch, das aber nicht ganz zur Spezifikation oder den Anforderungen des Projekts passt.
Zum Beispiel: Kein Holzfenster kann uns die gleiche Beständigkeit gegenüber langanhaltenden, schwierigen Witterungsbedingungen bieten wie Aluminium. Daher empfehlen wir in einem solchen Fall, eine matte Farbe aus der RAL-Palette in einem natürlicheren Farbton zu wählen, die den gewünschten Effekt bewahrt, ohne auf den benötigten Parameter verzichten zu müssen.
Solche Beispiele lassen sich vervielfachen. Es lohnt sich immer, den Empfehlungen eines Spezialisten zu vertrauen oder gemeinsam eine sichere Alternative zu finden.
Fehler 4: Nichtberücksichtigung der technischen Bedingungen des Gebäudes
Jedes Haus hat seine Besonderheiten. Es hat einen anderen Bedarf an Wärmedämmung, Lärmschutz oder Windlastwiderstand, weshalb nicht jedes Fenster geeignet ist – selbst die „empfohlenen“ oder „Bestseller“.
Die Wahl der Fenster- und Türelemente ohne Berücksichtigung des Investitionsstandorts (z.B. Orte mit großen Temperaturunterschieden, starken Winden oder in der Nähe einer belebten Straße) kann zu einem schnelleren Produktverschleiß, einem verminderten Komfort in den Innenräumen und einem Verlust der technischen Eigenschaften führen.
Deshalb ist es so wichtig, die Systemparameter an die tatsächlichen klimatischen Bedingungen, das lokale Recht und die Anforderungen des Gebäudes anzupassen.
Fehler Nr. 5: Vernachlässigung von Service und Garantie
Normalerweise achten wir hauptsächlich auf das Aussehen, die Vorteile des Fensters und seinen Preis, doch vergessen wir manchmal einen ebenso wichtigen Faktor: den Kundendienst nach dem Verkauf.
Dabei sind regelmäßiger Service und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen von enormer Bedeutung für die Langlebigkeit der Fenster- und Türelemente! Was ist zum Beispiel, wenn wir eine Dichtung im Winter nicht schnell austauschen können oder unser Fachmann erst in einem Monat verfügbar ist?
Indem wir einen Hersteller mit einem umfassenden Serviceangebot und klaren Garantiebedingungen wählen, erhalten wir die Gewissheit, dass even







