Fenstermaße bezeichnen die Standard- oder Sondergrößen, in denen Fenster produziert werden. Übliche Fenstermaße erleichtern die Planung, den Einbau und die Ersatzteilversorgung. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von gängigen Maßen, wie 88x118 cm oder 88x138 cm. Für besondere Anforderungen werden Fenster nach Maß gefertigt. Die genauen Maße sind entscheidend für die richtige Wärmedämmung, Passgenauigkeit und die harmonische Integration in die Fassade eines Gebäudes.
In Deutschland werden häufig Standardgrößen wie 60×90 cm, 88×118 cm, 88×138 cm, 113×118 cm oder 113×138 cm verwendet. Diese Maße erleichtern Planung, Bestellung und Montage, da viele Bauöffnungen auf diese Größen abgestimmt sind. Für spezielle Anforderungen – etwa große Glasflächen, Rundfenster oder asymmetrische Elemente – werden Fenster individuell nach Maß gefertigt.
Fenstermaße werden in der Regel als Breite × Höhe angegeben. Unterschieden wird zwischen dem Bestellmaß (außen am Rahmen), dem Rohbaumaß (Öffnungsgröße in der Wand) und dem Lichtmaß (tatsächliche Glasfläche). Für einen passgenauen Einbau muss das Rohbaumaß immer etwas größer als das Bestellmaß sein.
Wichtige Richtlinien sind die DIN 18055 für Fenster und Fenstertüren sowie die DIN 18101 für Tür- und Fenstermaße. Sie definieren Toleranzen, Standardgrößen und Einbaubedingungen. Zudem beeinflussen energiebezogene Normen wie die DIN EN 14351-1 die Anforderungen an Leistung und Qualität moderner Fensterkonstruktionen.
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