Das Angebot an Außentüren auf dem Markt ist sehr groß. Heutzutage können Sie Türen in fast jeder Farbe, aus Holz, Aluminium oder PVC bestellen und aus einer Vielzahl von Modellen die Lösung wählen, die am besten zu Ihrem Gebäude passt. Die Hersteller bieten oft interessante Dekorationselemente (z. B. Steindekor) und Zusatzausstattungen an, um die Sicherheit und den Komfort bei der Nutzung zu erhöhen. Wenn eine Eingangstür ihre Aufgabe gut erfüllen soll, ist es jedoch nicht nur wichtig, ein Modell auszuwählen, sondern auch die richtige Größe zu wählen und den Einbau vorzubereiten. Eine klare Angelegenheit? Nicht immer, denn oft stellt sich heraus, dass die falsche Türgröße bestellt wurde. Das macht ihren Einbau schwierig oder sogar unmöglich. Es kann auch dazu führen, dass sie undicht werden oder schnell den Dienst quittieren.
Standardmaße für Haustüren. Wie breit und hoch ist die Haustür?

Außentüren sollten eine lichte Öffnung von mindestens 90 Zentimetern Breite und 200 Zentimetern Höhe haben. 90 Zentimeter ist die kleinste baurechtlich zulässige Breite - nach den anerkannten Normen darf die lichte Öffnung einer Eingangstür nicht kleiner sein. Diese Breite eignet sich zwar gut für Innentüren, bietet jedoch nicht mehr den Komfort einer Eingangstür. Es lohnt sich daher, größere Türen zu bestellen - nicht weniger als 100 Zentimeter breit. Die Standardgröße der DAKO-Außentüren beträgt 112 mal 210 Zentimeter. Sie hält den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand ein, erleichtert das Hereintragen von Einkäufen oder Möbeln ins Haus und ermöglicht auch sehr großen Menschen einen bequemen Zugang.
Haustüren nach Maß
Es besteht durchaus die Möglichkeit, Außentüren in einer Größe Ihrer Wahl zu bestellen. Dadurch ist es möglich, sie an die oft untypischen Türöffnungen in bestehenden Gebäuden anzupassen und die Türen optimal auf das Design des zu bauenden Hauses abzustimmen. Wenn Sie sich jedoch für ein sehr ungewöhnliches Produkt entscheiden, z. B. ein besonders großes, sollten Sie überlegen, ob eine Tür in einer bestimmten Größe zur Fassade passt und ob sie langlebig, funktionell und bequem zu benutzen sein wird. Wählen Sie bei einflügeligen Türen keine größere Breite als 130 Zentimeter. Solche Türen verschleißen schneller, und es besteht die Gefahr, dass ihre beweglichen Teile - wie z. B. die Scharniere - schnell abgenutzt werden. Wenn Sie sich also für eine wirklich große Tür entscheiden, ist es am besten, ein Türmodell mit zwei Flügeln zu wählen. Genauso lohnt es sich, das endgültige Design vorher zu visualisieren: Anders als Sie vielleicht denken, sehen breite Türen auch bei größeren Gebäuden nicht immer gut aus. In unserem Innentürenkonfigurator können Sie eine einfache Visualisierung vornehmen, mit der Sie nicht nur Ihr eigenes Türmodell erstellen, sondern es auch an verschiedenen Wänden, Gebäuden oder sogar an einem Foto Ihrer eigenen Wohnung ausprobieren können.
Die Abmessungen der Tür sind nicht die Abmessungen der Wandöffnung


Ein häufiger Fehler ist es, eine Tür zu bestellen, die genau so groß ist wie die Öffnung in der Wand. Die Öffnung, in die die Tür eingebaut werden soll, muss größer sein als die Tür selbst. Normalerweise sollte die Breite der Öffnung selbst etwa 3 Zentimeter größer sein als die Gesamtbreite der Tür mit Rahmen und etwa 5 Zentimeter höher. Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, ist es gut, daran zu denken, dass es drei Arten von Abmessungen gibt: die Abmessungen der Türöffnung, die Abmessungen des Türblattes und die Abmessungen der Tür mit Rahmen.
Bei der Bemessung muss der geplante Bodenbelag berücksichtigt werden: Wird die Tür etwas höher eingebaut, muss die Öffnung höher sein. Die Öffnung muss auch größer sein, wenn der Entwurf Oberlichter vorsieht: Seiten- oder Oberlichter. Am besten ist es, einen Fachmann mit der Bemessung zu beauftragen, der alle notwendigen Maße professionell prüft - unter anderem, ob die Öffnungen symmetrisch sind, wie viel Platz für die Schwelle oder zusätzliche Anbauten benötigt wird. Kleinste Fehler bei der Bemessung einer Öffnung können dazu führen, dass eine Tür entweder zu groß oder zu klein ist. Es sei darauf hingewiesen, dass die Garantie nicht für den Fall gilt, dass der Kunde die falsche Türgröße bestellt. Wenn der Kunde also die Türöffnung falsch misst und ein Produkt kauft, das nicht passt, wird eine mögliche Reklamation nicht anerkannt. In einigen Fällen ist es möglich, eine Öffnung "einzupassen" oder den Rahmen zu verbreitern, was jedoch problematisch ist, zusätzliche Kosten verursacht und sich sowohl auf die Optik als auch auf die Leistung der Tür negativ auswirken kann.
Standardmaße für Haustüren
Die Maße einer Haustür hängen von der Bauweise des Gebäudes, dem gewählten Türsystem und der geplanten Ausstattung ab. Neben der Breite und Höhe des Türblatts müssen auch der Rahmen, die Schwelle, der Bodenaufbau sowie eventuelle Seitenteile oder Oberlichter berücksichtigt werden. Die folgenden Werte dienen als Orientierung bei der Planung.
| Haustür Breite | Höhe | Einsatz |
|---|---|---|
| ca. 90 cm lichte Durchgangsbreite | ca. 200 cm lichte Durchgangshöhe | Mindestmaß für eine komfortable Nutzung, geeignet für kleinere Eingangsbereiche. |
| ca. 100–110 cm | ca. 200–210 cm | Häufig gewählte Größe für Einfamilienhäuser, bietet mehr Komfort im Alltag. |
| ca. 112 cm | ca. 210 cm | Beliebtes Standardmaß bei modernen Haustüren, praktisch beim Hereintragen von Einkäufen, Kinderwagen oder Möbeln. |
| ab ca. 120 cm | ab ca. 210 cm | Geeignet für großzügige Eingangsbereiche, oft in Kombination mit Seitenteil oder besonderem Design. |
| über 130 cm | individuell | Meist als zweiflügelige Haustür oder als Haustüranlage mit Seitenteil empfehlenswert. |
Wichtig ist, dass die angegebenen Maße nicht automatisch der Maueröffnung entsprechen. Für den fachgerechten Einbau muss die Wandöffnung größer sein als das fertige Element mit Rahmen.
Haustür richtig ausmessen
Wer eine Haustür bestellen möchte, sollte die vorhandene Öffnung sorgfältig prüfen. Schon kleine Messfehler können dazu führen, dass die Tür nicht passt, nachträglich angepasst werden muss oder beim Einbau Probleme entstehen. Besonders bei Renovierungen ist es sinnvoll, die Maße an mehreren Stellen zu kontrollieren, da ältere Maueröffnungen nicht immer exakt gerade oder symmetrisch sind.
So gehen Sie beim Ausmessen vor:
- Breite messen: Messen Sie die Wandöffnung oben, in der Mitte und unten. Notieren Sie den kleinsten Wert.
- Höhe messen: Messen Sie links, mittig und rechts vom fertigen Fußboden beziehungsweise vom geplanten Bodenaufbau bis zur Oberkante der Öffnung.
- Laibung prüfen: Kontrollieren Sie, ob die Seiten gerade sind und ob ausreichend Platz für Rahmen, Dämmung und Montagefuge vorhanden ist.
- Bodenaufbau berücksichtigen: Estrich, Fliesen, Parkett oder andere Bodenbeläge können die spätere Höhe beeinflussen.
- Öffnungsrichtung festlegen: Entscheiden Sie, ob die Haustür nach innen oder außen öffnen soll und ob sie links oder rechts angeschlagen wird.
- Zusätzliche Elemente einplanen: Bei Seitenteilen, Oberlichtern, breiteren Rahmen oder besonderen Schwellenlösungen müssen weitere Maße berücksichtigt werden.
Am sichersten ist es, die finale Bemessung durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen. So lässt sich vermeiden, dass die Tür zu klein, zu groß oder für die vorhandene Einbausituation ungeeignet ist.
Standardmaß vs Maßanfertigung
Bei der Wahl einer Haustür stellt sich häufig die Frage, ob ein Standardmaß ausreicht oder ob eine Maßanfertigung die bessere Lösung ist. Beide Varianten haben Vorteile – entscheidend sind die bauliche Situation, die gewünschte Optik und die funktionalen Anforderungen.
| Kriterium | Standardmaß | Maßanfertigung |
|---|---|---|
| Planung | Gut geeignet für Neubauten oder Öffnungen, die auf gängige Türgrößen vorbereitet wurden. | Ideal für individuelle Projekte, Renovierungen und untypische Maueröffnungen. |
| Gestaltung | Viele Modelle, Farben und Ausstattungen verfügbar, jedoch innerhalb bestimmter Maßbereiche. | Mehr Freiheit bei Größe, Form, Seitenteilen, Oberlichtern und Designlösungen. |
| Einbau | Meist unkompliziert, wenn die Öffnung korrekt vorbereitet wurde. | Erfordert besonders präzises Ausmessen und eine sorgfältige technische Planung. |
| Kosten | In der Regel wirtschaftlicher als individuelle Sonderlösungen. | Kann je nach Größe, Material und Ausstattung höhere Kosten verursachen. |
| Einsatzbereich | Typische Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und standardisierte Bauprojekte. | Architektenhäuser, Sanierungen, großzügige Eingangsbereiche oder besondere Fassadenkonzepte. |
Eine Standardgröße ist oft ausreichend, wenn die Wandöffnung entsprechend vorbereitet wurde. Eine Maßanfertigung lohnt sich vor allem dann, wenn die Haustür exakt zur Architektur des Hauses passen oder eine vorhandene Öffnung optimal genutzt werden soll.
Haustür mit Seitenteil und Oberlicht
Eine Haustür mit Seitenteil oder Oberlicht ist eine beliebte Lösung für moderne und großzügige Eingangsbereiche. Zusätzliche Glaselemente bringen mehr Tageslicht in den Flur, lassen den Hauseingang offener wirken und können die Fassade optisch aufwerten. Gleichzeitig lässt sich eine solche Haustüranlage individuell an das Gebäude anpassen.
Beispiele für Haustüren mit zusätzlichen Elementen:
- einflügelige Haustür mit festem Seitenteil auf einer Seite,
- Haustür mit zwei schmalen Seitenteilen links und rechts,
- Eingangstür mit Oberlicht über dem Türflügel,
- Haustür mit Seitenteil und Oberlicht als komplette Türanlage,
- breite Aluminium-Haustür mit Glas-Seitenteil für moderne Fassaden,
- klassische Haustür mit dekorativem Seitenteil und Milchglas.
Haustür mit Seitenteil Maße
Die Maße einer Haustür mit Seitenteil hängen von der Breite des Türflügels und der Breite des zusätzlichen Elements ab. Häufig wird ein Türflügel mit einer komfortablen Durchgangsbreite gewählt und durch ein festes Seitenteil ergänzt. Dadurch wirkt der Eingang größer, ohne dass der bewegliche Türflügel zu breit und schwer wird.
Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass das Seitenteil Teil der gesamten Haustüranlage ist. Die Maueröffnung muss deshalb nicht nur zur Tür selbst, sondern auch zum Seitenteil, zum Rahmen und zur Montagefuge passen. Besonders bei großen Glasflächen ist eine fachgerechte technische Planung wichtig.
Haustür mit Glas Seitenteil
Eine Haustür mit Glas-Seitenteil sorgt für mehr Helligkeit im Eingangsbereich und schafft eine elegante Verbindung zwischen Fassade und Innenraum. Je nach gewünschtem Maß an Privatsphäre kann klares Glas, Milchglas, Ornamentglas oder Sicherheitsglas verwendet werden.
Glas-Seitenteile sind besonders beliebt bei modernen Haustüren aus Aluminium, können aber auch mit anderen Materialien kombiniert werden. Neben der Optik sollten auch Wärmedämmung, Einbruchschutz und Schallschutz berücksichtigt werden, damit die Haustüranlage nicht nur schön aussieht, sondern auch funktional überzeugt.
Eingangstür mit Oberlicht
Eine Eingangstür mit Oberlicht eignet sich besonders für hohe Eingangsbereiche oder Gebäude, in denen zusätzlicher Lichteinfall gewünscht ist. Das Oberlicht befindet sich oberhalb der Tür und kann fest verglast oder gestalterisch an das Türdesign angepasst werden.
Diese Lösung lässt den Eingangsbereich repräsentativer wirken und kann die Proportionen der Fassade verbessern. Gleichzeitig bleibt die Durchgangsbreite der Haustür unverändert, während mehr Tageslicht in den Flur gelangt. Bei der Bestellung sollten Höhe der Maueröffnung, Rahmenkonstruktion, Glasart und die gewünschte Optik genau abgestimmt werden.
Was sollte bei der Bestellung von Außentüren beachtet werden?
Bei der Bestellung von Innentüren müssen Sie daher auf Folgendes achten:
- Wählen Sie zunächst die richtige Größe, indem Sie die Türöffnung sorgfältig ausmessen.
- Wählen Sie das zu verwendende Material.
- Entscheiden Sie über die Optik: Nicht nur über das Modell und die Farbe, sondern auch über Fragen wie das Vorhandensein zusätzlicher Oberlichter, die Wahl zwischen ein- oder zweiflügeligen Türen.
- Entscheiden Sie sich für die Funktionalität der Tür, z. B. ob sie sich nach außen oder nach innen öffnen soll, ob es sich um eine links- oder rechtshändige Tür handeln wird.
Eine Haustür ist eine Anschaffung für viele Jahre. Es ist also besser, sich Zeit zu nehmen und eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen, um spätere Probleme zu vermeiden.







